savages
by 166mhz
Chon has always know that there are two worlds:
The savage
The less savage.The savage is the world of pure raw power, survival of the fittest, drug cartels and death squads, dictators and strongmen, terrorist attacks, gang wars, tribal hatreds, mass murder, mass rape.
The less savage is the world of pure civilized power, government and armies, multinationals and banks, oil companies, shock-and-awe, death-from-the-sky, genocide, mass economic rape.
And Chon knows––
They’re the same world.
Beste Sommerliteratur 2011 war: Savages, by Don Winslow.
Zwei Freunde verkaufen dope in california – in großem, gut organisierten Stil. Sie geraten in’s Visier des mächtigen Baja-Kartells, das in der Heimat Mexiko hohen Blutzoll zahlen muss, um sein Territorium zu verteidigen und nach neuen, weniger personalintensiven Verdienstmöglichkeiten jenseits der Grenze sucht. Die Baja-Brüder schnappen sich das Lovegirl von Ben&Chon, den beiden Dopedealern, um ein bessere Position bei den kurz darauf anberaumten Geschäftsverhandlungen zu haben. So nimmt das Unheil seinen Lauf, denn die Jungs lassen sich natürlich von eine paar dahergelaufenen Tacofressern nicht diktieren, was sie zu tun oder zu lassen haben. Schließlich wissen sie um die Güte ihres Produkts.
Ben & Chon’s Sex Dope.
Responsible for more orgasms on the West Coast than Doctor Johnson.
No wonder the Mexicans want it.
Everbody wants it.
You give this to the Pope he’d be frisbeeing condoms off the balcony to grateful, adoring thousands. Telling them to go for it.
God is good, get laid. God is love, get good.
Savages ist atemberaubend temporeich, herrlich zynisch, sehr blutig und bietet einen ungetrübten Blick auf den Niedergang amerikanischer Konsumkultur. Winslows opus magnum, Power of the Dog, sei dem geneigten Leser außerdem ans Herz gelegt. Darin legt der Autor nach mehrjähriger Recherche in einem über Jahrzehnte sich aussteckenden Handlungsbogen den ganze Irrsinn des war on drugs offen.